Romane schreiben & veröffentlichen – Meine Reise als Autorin und Schreibcoach
Mein Leben war gut. Ich hatte eine wundervolle Familie mit zwei süßen Kindern; mein Sohn war gerade fünf Monate alt. Ich mochte meinen Job als Lehrerin. Und doch gab es da diese Frage, die mich immer häufiger heimsuchte: War das schon alles?
Tief in mir wusste ich, dass ich mehr wollte. Ich sehnte mich nach neuen Erfahrungen, nach Entfaltung, nach etwas, das nur mir gehörte. Und dann erinnerte ich mich an einen Traum, den ich seit Jahren mit mir herumtrug – mein eigenes Buch. Schon immer hatte ich Geschichten geliebt. Ich hatte Märchen für meinen Bruder geschrieben, Gedichte verfasst, Liebesgeschichten zu Papier gebracht. Doch das große Werk, das Irgendwann entstehen sollte, blieb ein ferner Wunsch.
Bis zu dem Moment im Mai 2008, in dem mir klar wurde: Dieses Irgendwann ist jetzt.
Ich begann ein Schreibstudium, suchte mir einen Schreiblehrer und entwickelte mit ihm das Konzept für meinen ersten Roman Aussicht auf Sternschnuppen. Mit diesem Manuskript bewarb ich mich bei Agenturen, fand sofort eine, doch von den Verlagen kamen nur Absagen.

Bis zu dem Moment im Mai 2008, in dem mir klar wurde: Dieses Irgendwann ist jetzt.
Ich begann ein Schreibstudium, suchte mir einen Schreiblehrer und entwickelte mit ihm das Konzept für meinen ersten Roman Aussicht auf Sternschnuppen. Mit diesem Manuskript bewarb ich mich bei Agenturen, fand sofort eine, doch von den Verlagen kamen nur Absagen.
Ich stand vor einer Entscheidung: aufgeben oder meinen eigenen Weg gehen? Ich wählte die zweite Option. Ich veröffentlichte mein Buch im Selfpublishing – weil ich mein Glück nicht länger von anderen abhängig machen und mein Schreiben in meine eigene Hand wollte.
„Aussicht auf Sternschnuppen“, das ich unter meinem Mädchennamen Katrin Koppold veröffentlichte, war kein Überraschungserfolg, kein rasanter Durchbruch, so wie ich es in diesen Goldgräberjahren im Selfpublishing bei so vielen anderen Autoren und Autorinnen mitbekommen habe. Doch Stück für Stück eroberte sich die Geschichte die Herzen der Leserinnen und Leser – und die Amazon-Charts.
„Aussicht auf Sternschnuppen“ hielt sich fast ein Jahr in den Top 100 der Kindle-Charts, kletterte bis auf Platz 1, auch die anderen Bände der Reihe wurden Bestseller, und schließlich entdeckten mich Verlage. Mehrere machten mir Angebote, und am Ende bekam Rowohlt den Zuschlag – ein Verlag, mit dem ich bis heute zusammenarbeite.
Sogar ein Filmproduzent interessierte sich für die Geschichte, auch wenn das Projekt letztlich nicht umgesetzt wurde. Doch mich machte allein die Anfrage unglaublich stolz und glücklich.
Vom Höhenflug zum tiefen Fall – und zurück
Ich hatte so große Hoffnungen mit dem Verlagsvertrag verknüpft, mich am Ziel all meiner Träume gesehen. Doch so erfolgreich die Sternschnuppen-Reihe als Ebook war, so unerfolgreich war sie im Handel.
Aber dann kam ich auf die Idee von Immer wieder im Sommer , und meine Lektorin war begeistert von der Figur der Enddreißigerin Anna, die sich im alten VW-Bus auf dem Weg zu ihrer Jugendliebe nach Amrum macht – und dabei nicht nur ihre Mutter mit an Board hat, mit der sie schon seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, sondern auch die zwei Töchter und Ex-Mann Max. Ich veröffentlichte den Roman unter meinem neuen Namen Katharina Herzog. Es schaffte in der ersten Woche Platz 19 der Spiegel-Bestsellerliste und blieb dort 13 Wochen. Der Nachfolger stieg sogar in die Top 10 ein und hielt sich 16 Wochen auf der Liste.
Ich war auf dem Höhepunkt meiner Karriere – doch dann kam Corona. Das große Marketingbudget für Wo die Sterne tanzen wurde gestrichen, das Taschenbuch erschien fast zwei Monate nach dem Ebook, weil die Buchhandlungen zum Erscheinungsgtermin geschlossen waren. Der Roman, ein echtes Herzensprojekt von mir, schaffte es nur für eine Woche auf die Liste, und ich war am Boden zerstört! Ich hatte so sehr für den ganz großen Erfolg gekämpft, dass mein Körper und meine Seele erschöpft waren. Ein leichtes Burnout zwang mich zum Innehalten.
Ich verordnete mir selbst eine über 100-tägige Social-Media-Pause, um wieder meine eigene Stimme zu hören. Gleichzeitig tauchte ich tief in die Welt der Persönlichkeitsentwicklung und Positiven Psychologie ein. Ich las, hörte Podcasts und besuchte einen Kurs bei der Psychologin Ulrike Bossmann. Nach und nach erkannte ich: Ich hatte jahrelang im Außen nach Erfüllung gesucht – dabei lag das wahre Glück immer in mir.
Ich begriff, dass es nicht nur um das Ziel ging, sondern um den Weg dorthin.
Mein nächstes Kapitel: Von der Autorin zur Mentorin
All dieses Wissen verpackte ich in meinen ersten Schreibkurs:
🌟 Your Love Story Starter – In 12 Wochen zum Konzept für deinen Herzensroman
Ich teilte die Methode, mit der ich selbst all meine Bücher aufbaue – die Herzog❤️Formel. Doch noch wichtiger als das Konzept war das, was ich erschuf: eine Community aus Gleichgesinnten. Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, die sich auf Schreibwochenenden treffen, gemeinsam wachsen.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie einsam ich mich auf meiner ersten Buchmesse fühlte. Meine SchülerInnen müssen das nicht mehr erleben – sie sind von Anfang an Teil einer inspirierenden Gemeinschaft.
Ein erfülltes Leben – mit Büchern, mit Menschen, mit Geschichten
Inzwischen habe ich drei Berufe: Ich bin Autorin, Schreiblehrerin – und auch als Lehrerin arbeite ich seit 2020 wieder.
In allem, was ich tue, geht es darum, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Geschichten, Worte und Wissen haben die Kraft, Türen zu öffnen, Perspektiven zu verändern und Mut zu schenken.
💛 In meinen Romanen schenke ich meinen Leserinnen emotionale Auszeiten vom Alltag. Ich erzähle von Frauen in der Mitte ihres Lebens, die sich auf den Weg machen, ihre Wurzeln zu verstehen, innere Mauern zu überwinden und Freiheit, Balance und Selbstverwirklichung zu finden.
💡 Als Schreiblehrerin helfe ich Menschen, ihre Stimme als Autorinnen und Autoren zu entdecken und ihre Herzensgeschichten zu schreiben.
🎓 Und als Lehrerin unterstütze ich junge Menschen dabei, an sich selbst zu glauben, ihr Potenzial zu entfalten und ihre Träume zu leben.
Meine Reise war nicht immer leicht. Sie war voller Höhen und Tiefen. Aber sie war es wert.
Und jetzt? Jetzt helfe ich anderen, ihre eigene Heldenreise zu beginnen 💫
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